Jedes Jahr verwandelt sich Aachen in eine Hochburg der Fröhlichkeit – denn die Karnevalssaison beginnt! Und dabei geht es nicht nur um bunte Kostüme und fröhlichen Gesang, sondern um Tradition, Identität und den besonderen rheinischen Humor.
Die „fünfte Jahreszeit“ startet offiziell am 11. November um 11:11 Uhr. Genau in diesem Moment geben der Festausschuss Aachener Karneval (AAK) und der Stammtisch der Präsidenten und Kommandanten der Aachener Karnevalsvereine das Startsignal für die Session. Ab dann lebt die Stadt im Rhythmus des Karnevals: zunächst kurz im November, dann wieder intensiv ab dem Wochenende nach dem Dreikönigstag.
Die Geschichte des Karnevals reicht weit zurück: Ursprünglich dienten Masken und Lärmbräuche dazu, böse Geister zu vertreiben und den Frühling herbeizurufen. Später entwickelten sich daraus Festlichkeiten wie die Saturnalien der Römer, bei denen die gesellschaftliche Ordnung auf den Kopf gestellt wurde. Auch heute noch ist der Karneval eine Zeit, in der Kritik, Humor und Fantasie ihren Platz haben – ganz im Sinne der alten Büttenreden, die im 19. Jahrhundert als satirischer Protest gegen die Obrigkeit entstanden.
🎪 Nur hier gibt es einen Märchenprinzen, der als Kinderprinz vom Arbeitsausschuss Aachener Kinderkarneval gekürt wird.
🎪 Magic Monday: So heißt der festliche Rosenmontagsball des Aachener Karnevalsvereins, der traditionell im Alten Kurhaus gefeiert wird.
🎪 Eine närrische Besonderheit ist die Mädchensitzung im Eurogress, die von der Frauengruppe Maatwiiwer der Stadtgarde Oecher Penn organisiert wird.
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