Finanzielle Unterstützung
Die GKV übernimmt 95 % der zuschussfähigen Kosten für einen stationären Hospizaufenthalt. Der verbleibende Eigenanteil von 5 % wird durch Spenden gedeckt. Eine Zuzahlung durch die Gäste ist nicht vorgesehen, um eine gerechte Versorgung für alle, unabhängig von ihrer finanziellen Situation, sicherzustellen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich finanziell zu engagieren, um diese Lücke zu schließen.| Spenden | Patenschaften, Fördermitgliedschaften, Erbschaften | Unterstützung durch Unternehmen und Sponsoren |
|---|---|---|
| Maßgeblich zur Deckung der 5 % | Patenschaften mit Gästen: kontinuierliche Unterstützung der Betriebskosten | Unternehmen, Vereine und Organisationen als Sponsoren oder Projektförderer |
| Förderung verschiedener Bereiche (z.B.: Medizinische Ausstattung, bauliche Maßnahmen, ...) | Fördermitgliedschaften: langfristige und verlässliche Möglichkeit zur Unterstützung (regelmäßige Beiträge) | Einmalige Geld- oder Sachspenden, Benefizaktionen oder Kooperationen, ... |
| Testamentarische Zuwendungen, wie: Geld- oder Sachvermächtnisse, Zustiftungen, ... |
Mögliche ehrenamtliche Engagementformen
- 1. Begleitung von Gästen
Ehrenamtliche Helfer unterstützen die Gäste durch Gespräche, Vorlesen, Zuhören oder durch das Angebot von Gesellschaft. Diese soziale Nähe ist oft ein wichtiger Bestandteil der letzten Lebensphase und hilft den Betroffenen, sich weniger isoliert zu fühlen.
- 2. Unterstützung der Angehörigen
Ehrenamtliche Helfer bieten auch den Angehörigen emotionale Unterstützung und entlasten sie in stressigen Momenten. Dies kann durch Gespräche, praktische Hilfe im Alltag oder auch durch die Organisation von Entlastungsangeboten geschehen.
- 3. Verwaltung und Organisation
Viele Hospizdienste suchen ehrenamtliche Unterstützung im organisatorischen Bereich. Hier können Freiwillige bei der Planung von Veranstaltungen, der Koordination von Ressourcen oder der Bearbeitung von Anfragen helfen.